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WLAN-QR-Code erstellen

Gib den Namen deines WLANs und das Passwort ein, und unten erscheint der Code zum Ausdrucken. Gäste halten die Handykamera darauf und sind im Netz, ohne etwas abzutippen. Das Passwort verlässt deinen Browser nicht.

Der Code entsteht hier im Browser. Name und Passwort werden nirgendwohin geschickt, und nach dem Schließen des Tabs ist nichts gespeichert. Die Datei, die du herunterlädst, enthält das Passwort aber, also heb sie so auf wie das Passwort selbst.

Tipp: Wenn dein Router ein eigenes Gäste-WLAN kann, häng dessen Code an den Kühlschrank und nicht den deines Hauptnetzes. Wer den Code scannt, kann das Passwort lesen, und wenn du das Gäste-Passwort später änderst, fliegen dein Laptop und dein Fernseher nicht aus dem WLAN.

Wie erstelle ich einen QR-Code für mein WLAN?

Schreib den WLAN-Namen genau so ab, wie er in der WLAN-Liste deines Handys steht, mit Groß- und Kleinschreibung und Leerzeichen, dann das Passwort. Bei „Verschlüsselung“ nimmst du, was im Router-Menü neben dem WLAN-Passwort steht. WPA2 oder WPA2 und WPA3 zusammen ist die erste Wahl. Steht dort nur WPA3 (oder WPA3-Personal), nimm „Nur WPA3“, denn laut Quellcode schaltet ein einfacher WPA-Code bei Android kein WPA3 ein. „Verstecktes WLAN“ brauchst du nur, wenn der Name in der Liste gar nicht auftaucht. Danach das Bild fürs Handy oder den Drucker zu Hause herunterladen, das SVG für die Druckerei.

Firmen-WLANs, die zusätzlich einen Benutzernamen verlangen (WPA2-Enterprise), gehen hier nicht. Codes gibt es nur für WLANs mit Passwort, für WEP und für offene Netze.

Ist ein WLAN-QR-Code-Generator sicher?

Ein solcher Code muss dein Passwort enthalten. Entscheidend ist, wohin das Passwort geht, während der Code entsteht, und hier geht es nirgendwohin, denn der Code entsteht in deinem Browser. In meinem Test habe ich nach dem Laden jede Netzwerkanfrage mitgeschnitten, und bei 20 Testnetzen samt SVG- und PNG-Export ging keine einzige hinaus. Prüf es selbst. Sobald der Code zu sehen ist, WLAN und mobile Daten ausschalten und im Feld oben ein Zeichen im Passwort ändern. Der Code ändert sich auch ohne Internet sofort mit.

Bleibt der gedruckte Code. Wie im Tipp oben: Wer ihn sieht, kommt ins WLAN und kann mit jeder QR-App das Passwort lesen.

Geht ein WLAN-QR-Code ohne Passwort?

Wenn du meinst, ohne das Passwort vorzulesen: Genau dafür ist der Code, deine Gäste tippen nichts ab. Ohne Passwort im Code geht es nur bei einem offenen WLAN. Dann „Ohne Passwort“ wählen, und es steht nur der Name drin. Hat das WLAN ein Passwort, kommt kein Handy ohne dieses Passwort hinein, also muss es im Code stehen.

Kann mein iPhone oder Android-Handy den Code selbst anzeigen?

Ja, für ein WLAN, mit dem es gerade verbunden ist. Auf dem iPhone geht das laut Apple über die App Passwörter: WLAN antippen, dann das Netz und „Netzwerk-QR-Code anzeigen“. Auf Android steht es laut der Google-Hilfe in den Einstellungen unter „Netzwerk & Internet“, dann „Internet“, das eigene Netz und „Teilen“. Manche Schritte gibt es erst ab Android 12, und die Menünamen heißen je nach Hersteller anders. Wenn dein Handy verbunden ist, reicht es also, den Bildschirm zu zeigen. Ein gedruckter Code ist für die Zeit, in der du nicht da bist.

Was steht in einem WLAN-QR-Code?

Eine kurze Zeile Text, die du unter „Text im Code“ aufklappen kannst. Für ein einfaches Netz sieht sie so aus: WIFI:T:WPA;S:Zuhause;P:dein-passwort;;. T ist die Verschlüsselung, S der Name, P das Passwort, dazwischen Semikolons. Damit musst du nichts tun, das Handy liest sie aus dem Code.

Das Wichtige in einem Satz: Hat dein WLAN-Name oder Passwort Umlaute, ß oder Sonderzeichen wie ; , : " \ %, oder nutzt du reines WPA3, dann scann den Ausdruck vorher mit einem Android-Handy und einem iPhone. In diesen Fällen schreiben zwei Regeln die Zeile verschieden, und ich zeige dir beide.

Für Technik-Interessierte: zwei Regeln für eine Zeile

Die ältere Regel stammt von ZXing, der freien Barcode-Bibliothek, und setzt vor ; , : " \ einen Backslash. Die neuere steht in der WPA3-Spezifikation 3.5 der Wi-Fi Alliance und schreibt das Semikolon und alles außerhalb von einfachem ASCII als Prozentcode, aus ü wird %C3%BC. Hier wird auch % selbst zu %25, damit ein Passwort wie 50%41 nicht falsch gelesen wird.

Der Scanner in den Android-Einstellungen folgt laut seinem offenen Quellcode ZXing und dekodiert keine Prozentcodes. Ein WLAN namens Küche käme in der Zeile der Wi-Fi Alliance dort also als K%C3%BCche an. Den Code von Kamera-Apps wie Google Lens kann niemand einsehen. Was sie damit machen, weiß ich nicht, und auf einem echten Handy habe ich keine der beiden Zeilen ausprobiert.

Laut Quellcode zerlegt der Scanner in den Einstellungen von Android 15 und älter (und von Android 16, solange ein neuerer Parser nicht eingeschaltet ist) die Zeile einfacher. Endet Name oder Passwort mit einem Backslash oder steht einer von beiden in Anführungszeichen, kommt er falsch an, und ich warne dich dann. Für reines WPA3 schreibt Android T:SAE, die Spezifikation T:WPA mit R:1. Android ab Version 15 liest beides, Android 14 übersieht R:1. Wie ein iPhone SAE liest, habe ich nicht geprüft.

Wie groß soll ich den Code drucken?

Ein WLAN-Code ist klein. In meinen Tests hatte er bei üblichem Namen und Passwort 29 Kästchen pro Kante (Fachleute sagen Module), beim kürzesten 25, beim längsten 45. Denso Wave, die Firma, die den QR-Code erfunden hat, rechnet ein Beispiel vor: Ein Drucker mit 400 dpi und 4 Druckpunkten pro Kästchen macht einen Code mit 29 × 29 Kästchen 7,4 mm breit, mit dem vorgeschriebenen weißen Rand 9,4 mm. Das ist ein Rechenbeispiel, keine Größe für den Abstand quer durchs Zimmer. Den Leseabstand habe ich nicht gemessen, also druck einen Code mit weißem Rand und scann ihn von dort, wo deine Gäste stehen werden. Für Codes mit einem Link nimm den QR-Code-Generator.

Wie ich es getestet habe

Getestet habe ich den Text in den Codes, nicht das Verbinden mit einem echten Handy. Meine 20 Testnetze haben jedes knifflige Zeichen in Name und Passwort, dazu Kyrillisch, Chinesisch, Emoji, einen Namen mit 32 Zeichen, ein Passwort mit 63, ein verstecktes WLAN und ein WEP-Netz. Jedes habe ich in beiden Fassungen geschrieben (WEP nur in einer) und als SVG und PNG exportiert, 78 Dateien. Zwei Decoder, die ich nicht geschrieben habe, jsQR und ZXing, lasen alle 78 Byte für Byte zurück. Eine Nachbildung des älteren Android-Parsers (Android 14 und 15), nach seinem Quellcode, las 17 der 20 Zeilen für Android richtig. Vor den 3 anderen warne ich.

QR Code ist eine eingetragene Marke der DENSO WAVE INCORPORATED.

Quellen