Worum es hier geht
How It Ticks ist ein kleines Museum darüber, wie Dinge funktionieren. Jedes Exponat ist ein Modell zum Anfassen: ein Schloss, in das du den Schlüssel schiebst und das du dann mit dem Finger knackst, die Zufallszahl, die ein Chatbot immer wieder nimmt, die Tokens, in die ein Satz zerfällt. Du änderst etwas und siehst sofort, was passiert, und der Text daneben erklärt, warum sich das echte Ding genauso verhält.
Ich nehme Themen, bei denen ein bewegtes Teil mehr erklärt als eine Seite Text, vom Schloss an deiner Tür bis zum Sprachmodell in deinem Handy. Die Exponate stehen in Sälen wie in einem echten Museum, und der Plan des Museums zeigt, was gerade ausgestellt ist. Auf Deutsch gibt es bisher den QR-Code-Generator, den WLAN-QR-Code, die Seite, warum ein Rauchmelder piept, und den Kühlschrank; die übrigen Exponate sind auf Englisch.
Wie nah ist das Modell an der Wirklichkeit?
Nah daran, wie es funktioniert, nur viel kleiner. Ein Schloss bekommt fünf Stifte, ein Chatbot zehn mögliche Wörter statt 200 000, weil kein Mensch ein Diagramm mit 200 000 Balken lesen kann. Am Ende jedes Exponats steht ein kurzer Abschnitt Was das Modell vereinfacht, der aufzählt, was weggelassen wurde.
Zahlen stammen aus Primärquellen wie Patenten, Fachartikeln und der Dokumentation der Hersteller oder aus eigenen Messungen, die ich samt ihren Bedingungen festhalte. Jedes Exponat nennt unten seine Quellen.
Wird hier etwas gesammelt?
Nein. Was du eintippst oder verschiebst, verlässt deinen Browser nicht. Du brauchst kein Konto, kein Pop-up will deine E-Mail-Adresse, und Cookies setzt die Website überhaupt keine. Werbung gibt es auch nicht; Cloudflare, das die Seiten ausliefert, zählt Aufrufe nur als Summen. Wie bei jeder Website sieht der Hoster (Cloudflare) deine IP-Adresse, um dir die Seite zu schicken. Die Einzelheiten stehen unter Datenschutz.
Darf ich das im Unterricht benutzen?
Ja, kostenlos und ohne zu fragen. Zeig jedes Exponat über den Beamer, verlinke es aus einer Stunde, einem Arbeitsblatt oder von der Schulseite, und lass die Klasse die Modelle auf dem eigenen Handy ausprobieren. Das gilt für jeden nichtkommerziellen Unterricht. Bitte kopier die Seiten oder den Code nicht auf eine andere Website, sondern verlinke sie: So bleiben Quellen und Korrekturen an einem Ort.
Wie oft kommt etwas Neues?
Ungefähr alle ein bis zwei Wochen. Die meiste Zeit geht ins Modell: Es muss sich unter dem Finger richtig anfühlen, zuerst auf dem Handy, bevor das Exponat öffnet.