How It Ticks

Digitales · Exponat 4

QR-Code erstellen

Link eingeben, darunter erscheint sofort der Code zum Herunterladen.

PNG fürs Handy, für WhatsApp, Word oder Canva. SVG für die Druckerei: eine Vektordatei, die in jeder Größe scharf bleibt.

Der Code entsteht in deinem Browser, und was du eingibst, wird nirgendwohin geschickt. Dein Link steht direkt in den schwarzen und weißen Kästchen, ohne Kurzlink dieser Website dazwischen. Deshalb kann ihn hier niemand abschalten. Er funktioniert, solange die Zielseite erreichbar ist. Scann ihn vor dem Drucken mit einem zweiten Handy: Er muss deine eigene Adresse öffnen, keinen Kurzlink wie qr.xx/abc.

Ist ein QR-Code dauerhaft gültig?

Ein normaler QR-Code schon. Der Link steckt im Muster selbst, also funktioniert der Code, solange die Zielseite existiert. Ablaufen können dynamische Codes von Generator-Diensten. Sie enthalten einen Kurzlink zum Dienst, der das Handy dann zu deiner Seite weiterleitet. Der Anbieter qr-code-generator.com, einer der großen in der Branche, schrieb im Februar 2026 in seinem Blog, bei den meisten Diensten würden solche Links deaktiviert, sobald man nicht mehr zahlt. Codes aus einer Gratis-Testphase würden automatisch abgeschaltet, wenn die Testphase vorbei ist.

Hier entstehen nur statische QR-Codes, also die normale Sorte. Ein Abo, das auslaufen könnte, gibt es nicht.

Kann ich einen QR-Code ohne Anmeldung erstellen?

Ja. Auf dieser Website gibt es überhaupt keine Konten und kein Feld für eine E-Mail-Adresse. Du gibst den Link ein, wählst eine Stufe und lädst den Code herunter, so oft du willst. Verwenden darfst du die Codes überall und kostenlos: Laut Denso Wave, der Firma, die den QR-Code erfunden hat, brauchst du dafür keine Lizenz und musst nichts beantragen.

Kann jemand sehen, wer den Code scannt?

Über diese Website nicht. Ein Handy, das den Code scannt, geht direkt zur Adresse im Code, ohne hier vorbeizukommen. Die Zielseite sieht den Besuch wie jeden anderen. Wenn du Scans zählen willst, häng an deinen Link einen Zusatz wie ?utm_source=plakat. Steht im Link schon ein Fragezeichen, nimm &utm_source=plakat. In der Besucherstatistik deiner Website siehst du dann, wie viele Besuche über das Plakat kamen.

Anders sieht es bei der App aus, mit der gescannt wird. Manche Kamera- und Scanner-Apps speichern einen Verlauf oder prüfen Links auf eigenen Servern. Wer mitzählen will, nimmt übrigens dynamische Codes. Gezählt wird beim Umweg über den Kurzlink des Anbieters, und genau dieser Umweg ist der Grund, warum sie ablaufen können.

Welche Fehlerkorrektur soll ich wählen?

In jedem QR-Code steckt eine Reserve, mit der ein Scanner beschädigte Stellen rekonstruieren kann. Stufe L stellt laut Denso Wave etwa 7 % der Daten wieder her, M 15 %, Q 25 % und H 30 %. Gezählt wird dabei in Bytes, nicht nach Fläche. Die drei großen Quadrate in den Ecken sind gar nicht geschützt, und ein Fleck, der ein Byte nur streift, macht das ganze Byte unbrauchbar. Selbst auf Stufe H verträgt ein Code also deutlich weniger als 30 % verdeckte Fläche. Mehr Reserve macht den Code außerdem dichter.

Für Bildschirm und sauberen Druck reicht M, das würde ich fast immer nehmen. Denso Wave empfiehlt Q oder H, wo der Code schmutzig wird, etwa auf Etiketten in einer Fabrik, und L für saubere Umgebungen mit vielen Daten.

Kann ich ein Logo einfügen?

Logos baue ich hier nicht ein. Wenn du eins willst, lade das SVG auf Stufe H herunter, setz dein Logo in einem Grafikprogramm wie Canva oder Inkscape in die Mitte und halt es klein. Scann das Ergebnis vor dem Druck, denn das Logo verbraucht einen Teil der 30 %, und für Kratzer bleibt dann weniger.

Kann ich einen QR-Code fürs WLAN erstellen?

Ja, dafür gibt es eine eigene Seite: WLAN-QR-Code erstellen. Dort schreibe ich Name und Passwort in die Zeile, die Handys lesen, maskiere die kniffligen Zeichen für dich und warne vor den wenigen, die ältere Android-Handys falsch lesen.

Wie viel passt in einen QR-Code?

Ein Link mit ein paar hundert Zeichen passt locker. Der größte QR-Code, Version 40, hat 177 × 177 Kästchen, Fachleute sagen Module. Auf Stufe L fasst er 2953 Byte, auf M, der Voreinstellung hier, 2331 und auf H 1273. Codes nur aus Ziffern schaffen bis zu 7089 Ziffern, aber dieser Generator speichert alles als Bytes, eine Ziffer kostet hier also ein Byte wie jeder Buchstabe.

Text wird als UTF-8 gespeichert, wie bei den meisten Generatoren. Ein einfacher lateinischer Buchstabe braucht ein Byte, ä, ö, ü und ß brauchen zwei, chinesische oder japanische Zeichen drei und ein Emoji vier oder mehr. Die Zeile unter der Vorschau zählt die Bytes deines Textes.

Wie groß muss ich den QR-Code drucken?

Größer, als man denkt, und immer mit dem weißen Rand. Im Rechenbeispiel von Denso Wave druckt ein Drucker mit 400 dpi jedes Kästchen aus 4 Punkten, und ein Code mit 29 × 29 Kästchen wird etwa 7,4 mm breit, dazu ringsum 1 mm Rand. Das ist ein Beispiel für Druckereien, nicht das Kleinstmögliche und nicht die Größe, die ein Handy aus ein paar Metern liest. Eine offizielle Regel für den Abstand gibt es nicht, also druck ein Probeexemplar und scann es von dort, wo die Leute später stehen.

Woher weiß ich, dass es funktioniert?

Das Programm, das hier die QR-Codes erzeugt, habe ich selbst geschrieben. Geprüft habe ich es mit fremder Software: Zwei unabhängige Lesebibliotheken, jsQR und ZXing, haben je 8000 zufällige Codes gelesen, 2000 Texte auf jeder der vier Stufen, in lateinischer und kyrillischer Schrift, auf Japanisch und mit Emoji. Dazu kommen Codes in jeder Größe von 21 bis 177 Kästchen und die heruntergeladenen SVG- und PNG-Dateien. Die Muster stimmen außerdem Bit für Bit mit der Bibliothek qrcodegen von Nayuki überein, wenn beide den Text als Bytes speichern.

Dass nichts verschickt wird, kannst du selbst prüfen. Seite laden, WLAN und mobile Daten ausschalten und weiter Codes erstellen: Alles funktioniert, weil hier nach dem Laden nichts mehr das Internet braucht.

Einen gedruckten Code kannst du auch ohne Scanner-App prüfen: Fotografiere ihn und öffne das Foto im QR-Code-Prüfer (vorerst nur auf Englisch). Er zeigt die Adresse, die im Code steht, und schickt das Foto ebenfalls nirgendwohin.

QR Code ist eine eingetragene Marke der DENSO WAVE INCORPORATED.

Quellen